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Landschaftsstrategien für eine nachhaltige Stadterneuerung

Die große Herausforderung der Zukunft und angestoßen durch den Strukturwandel ist die Transformation und Revitalisierung von Brachflächen, um neue Möglichkeiten für moderne Standorte zu schaffen. Unsere Masterpläne fokussieren die Vernetzung von öffentlichen Freiflächen. Durch soziale, bürgerliche und ökonomische Interaktionen werden diese gestärkt und gefördert. LAND Italia, LAND Germany und LAND Suisse kooperieren mit Gemeinden, öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen mit dem Ziel, lebendige und nachhaltige Städte zu schaffen.

 

Masterpläne

Gezielte Entwicklung von Gebieten im Einklang mit der Natur 

 
 
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Masterplan Grüne Strahlen, Mailand (Italien), 2005 - heute

  • Kunde: AIM / Comune di Milano
  • Team: Filippo Arpesani, Barbara Boschiroli, Margherita Brianza, Mariangeles Exposito, Andreas Kipar, Camilla Mancini, Giovanni Sala

Das Projekt Grüne Strahlen definiert und fördert eine neue, sogenannte langsame Mobilität, die den städtischen Raum Mailands wie grüne Arterien durchquert. Jeder der acht grünen Strahlen entstammt einem anderen Stadtgebiet und verbindet jeweils das Zentrum mit dem Stadtrand, wo die Strahlen schließlich in einen kreisförmigen grünen Ring übergehen. Dies wird der zukünftige Standort für einen möglichen Fahrrad- und Wanderweg mit einer Gesamtlänge von 72 Kilometern sein. Das Projekt verbindet bestehende und neue Parks, wobei einige von ihnen von LAND umgebaute ehemalige Industriestandorte sind, wie etwa das Gelände von Pirelli, Alfa Romeo oder Maserati.

 
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Agglomerationsprogramm der 3. Generation, Region Lugano (Schweiz), 2014 - heute

  • Kunde: Commissione regionale trasporti del luganese
  • Partner: Studi associati, CITEC 
  • Team: Andreas Kipar, Matteo Pedaso, Giovanna Rapisarda, Federico Scopinich

In der Schweiz gewinnen Agglomerationsprogramme im Rahmen von Raumplanungsstrategien immer mehr an Bedeutung. Diese fördern die Stadt- und Landschaftsentwicklung durch die Integration sektoraler Politik und einzelner Maßnahmen für räumliche Interventionen. Sie stellen ein Instrument für lokale Akteure dar, um Strategien und Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Land anzuwenden. Der Aufbau eines vernetzten Systems zwischen städtischen Zentren und ländlichen Gebieten ist ein Hauptanliegen bei der Festlegung der Grundlagen der Planungspolitik. Gleichzeitig muss die Zersiedelung in Bezug auf soziale, ökonomische und ökologische Auswirkungen eingeschränkt werden. Daher sollte ein nachhaltiger Ansatz für die Raumplanung und -entwicklung die Nutzung bestehender entwickelter Gebiete einschließen und sich nicht nur auf Brachflächen-Entwicklung konzentrieren. Das PAL3-Agglomerationsprogramm von Lugano befasst sich mit der Anwendung dieser Prinzipien auf die Region Lugano. In den letzten Jahrzehnten haben der wachsende lokale und grenzüberschreitende Verkehr und eine rasante Stadtentwicklung den Freiraum definiert, in dem der Reichtum und die Schönheit der natürlichen Elemente den Widersprüchen eines dicht besiedelten Stadtgebietes einander gegenüberstehen.

 
Archipelago Verde Rome

Rome Arcipelago Verde, Rom (Italien), 2012

  • Kunde: Comune di Roma 
  • Partner: Tspoon
  • Team: Stefano Gallo, Andreas Kipar, Matteo Pedaso

Das Modell Arcipelago Verde verbindet die Strategie von Erhaltung und territorialer Entwicklung. Es bietet neue Räume, um sich zu sozialisieren, schafft eine neue Identität für die Vorstädte, begünstigt die Entstehung von öffentlichen Räumen, die durch ein 'langsames' Netz von Pfaden verbunden sind und fördert die Entwicklung von Stadt- und Regionalparks, die sich in den römischen Vororten verbreiten. Die oben genannten Beispiele werden in den grünen Räumen entlang der Ring Road implementiert. Diese Merkmale basieren auf einem Archipel von Gebieten, die dazu bestimmt sind, den neuen großen grünen Gürtel der Hauptstadt zu formen. Arcipelago Verde ist eine neue Art, freie Räume in Rom zu konzipieren. Es zielt darauf ab, zentrale Bereiche in der Stadt mit den bestehenden Parks zu verbinden und den Wert der Agro Romano, dem größten Erbe der römischen Landschaft, zu steigern. Das Gebiet hat eine Gesamtfläche von 212.000 ha und besteht vor allem aus landwirtschaftlichen Gebieten mit Denkmälern, Aquädukten, natürlichen und archäologischen Stätten. Diese vielfältige Landschaft ist derzeit von der Stadt getrennt, könnte jedoch als Innovations-Labor fungieren.

 
Green Tree Strategy Venice

Venice Green Tree, Porto Marghera, Venedig (Italien), 2014 - 2015

  • Kunde: VEGA - Parco scientifico tecnologico di Venezia 
  • Partner: 120grammi | laboratorio di architettura
  • Team: Martina Erba, Ottavia Franzini, Andreas Kipar, Matteo Pedaso

Das venezianische Kultur- und Umwelterbe existiert seit Jahren parallel mit einem der größten Industriegebiete Europas, dem Porto Marghera. Derzeitig liegt das Industriegebiet brach und sucht nach einer eigenen physischen und funktionalen Umnutzung. Das Ziel ist die Wiederbelebung des Industriegebietes durch die Einführung neuer umweltfreundlicher Initiativen. Das Leitmotiv und die Basis dieses städtebaulichen / ökologischen Erneuerungsprojektes bildet die Vorstellung des gesamten Metropolraumes als Baum. Ein Baum, der seine Wurzeln in der historischen Stadt Venedig hat; seine Blätter markieren Orte der Produktion und Innovation im umgebenden Raum. Dies ist der Startschuss für die Green Tree Strategy für das ehemalige Industriegebiet Porto Marghera: ein neues Bild für den Ballungsraum, der das Festland stärkt und neue Polaritäten und Multiplikatoren schafft, die wiederum als Generatoren von Beziehungen agieren.

 
International Financial Center Moscow

International Financial Center, Moskau (Russland), 2014 - heute

  • Internationaler Wettbewerb: 1. Platz
  • Kunde: Sberbank
  • Partner: ASTOC, HPP, Dress&Sommer 
  • Flächengrösse: 450 ha
  • Team: Roberta Filippini, Ottavia Franzini, Susanne Gombert, Andrea Govi, Kornelia Keil, Andreas Kipar, Tatiana Nemova, Cecilia Ricci

Das Leitmotiv der fließenden Landschaft lässt sich am Projekt anhand der drei grünen Finger, die vom Flussufer in den Kern der neuen Stadtentwicklung führen, ablesen. Die drei grünen Finger bieten durch die offenen, weiten Räume und den städtischen Rahmen einen starken Dialog zwischen Landschaft und Fluss. Die Entwicklung wird in Zonen mit unterschiedlichen Eigenschaften entsprechend der Anpassung an die vorhandene, lokale Topographie unterteilt. Das ausgedehnte Hochwassergebiet zwischen Moskwa und dem kurvenreichen Uferweg schafft natürliche Räume für den Fluss, um sanft in ein breiteres Flussbett mit hohem ökologischen Wert zu fließen. Mit der besonderen landschaftlichen und urbanen Lage des Planungsgebietes an der Moskwa und dessen Landschaftsraum bietet der Standort die Chance zur Entwicklung eines neuen International Financial Center mit einer hohen urbanen und landschaftlichen Qualität.

 
land costermano garda

Costermano sul Garda Environmental Excellence, Costermano sul Garda (Verona, Italien), 2016 – 2017

  • Kunde: Comune di Costermano sul Garda
  • Leistung: Masterpläne, Grundlagen-Ermittlung
  • Flächengrösse: 16.74 kmq
  • Team: Federico Bressanelli, Ilaria Congia, Martina Erba, Claudia Grassi, Andreas Kipar, Matteo Pedaso

Das Hauptziel des Projektes Costermano sul Garda Environmental Excellence ist die Definition einer Strategie, die die Landschaft zu schützen und die Freiflächen des kommunalen Bereichs zu qualifizieren versucht, um den Erlebnistourismus zu erhöhen und das traditionelle Hotelmodell mit neuen Modellen, bei denen der Kontakt mit der Natur geschätzt wird, zu vergleichen. Nach der Analyse der Landschaftskomponenten im kommunalen Bereich, insbesondere der ökologischen und funktionalen Besonderheiten des Territoriums in Bezug auf die Vegetation und das infrastrukturelle System, wurden die wichtigsten Interventionsbereiche gewählt. Insbesondere wurden eine Reihe von Orten identifiziert und die Route, die diese Orte verbindet, wird zu einer neuen Infrastruktur, um das Gebiet zu erkunden. Dies führt zu der Idee sechs neue Parks für Costermano sul Garda zu entwickeln, die die Regeneration und Ausstattung von Bereichen mit besonderem Umweltinteresse fördern. Durch ihre Anbindung kann in diesen Bereichen eine neue grüne Infrastruktur aufgebaut werden, die ökologische Funktionen erfüllen kann und gleichzeitig neue Möglichkeiten für eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung auf der Grundlage lokaler Ressourcen bieten kann. Die sechs neuen Parks sind:

  1. Der Park von Mill Valley, von der Grenze von Garda bis Pizzon;
  2. Der Park der Hängebrücke, ein Tor zum Mühltal;
  3. Der Park der Entdeckung in Castion Veronese;
  4. Der Park des Sports in Marciaga;
  5. Der Park der Freundschaft zwischen den Menschen in Baesse;
  6. Der Park der Gastfreundschaft in Albarè.

Alle diese Parks sind durch eine Rad- und Fußgängerroute verbunden, die eine Permeabilität für die interessantesten Landschaften der Region ermöglicht. Die Landschaftsgestaltung geht von der Annahme aus, dass die Designentwicklung die Beziehung zwischen der physischen Form des Ortes und seinem sozialen, ökonomischen und kulturellen Kontext stärken muss. Angesichts des Projektes geht es nicht nur darum, den Funktionen, die durchgeführt werden müssen, Raum zu geben, sondern auch die physische Regeneration des Gebietes zu fördern. Zudem bedeutet es auch, die Besonderheiten der Landschaft, die geschützt und geschätzt werden müssen, hervorzuheben, das Projekt in die komplexe Verflechtung der natürlichen und kulturellen Elemente zu integrieren, ihre Identität zu stärken und ihre Integrität im Laufe der Zeit aktiv zu schützen.

 
land bardolino

Bardolino Route, Garda Lake inland (Verona, Italien) 2016 – heute

  • Kunde: Comune di Costermano
  • Leistung: Masterpläne, Vorplanung
  • Flächengrösse: 120 km
  • Team: Ilaria Congia, Martina Erba, Claudia Grassi, Georgia Karsioti, Andreas Kipar, Matteo Pedaso

Die Bardolino Route wird durch den Willen von sechs Gemeinden (Affi, Bardolino, Cavaion Veronese, Costermano Sul Garda, Garda, Rivoli Veronese) geschaffen, die das historische, kulturelle und wirtschaftliche Erbe im Bereich der Intervention zu verbinden und zu bewerten versuchen. Das Projekt skizziert ein neues Szenario, dessen Hauptrahmen durch ein dichtes Netz vorhandener Fußgängerwege repräsentiert wird, ausgehend von den Stadtzentren bis zur vom Benutzer bevorzugten Richtung. Diese Strecken verbinden die Bardolino DOC Weingüter in der Gegend und bieten die Möglichkeit für diejenigen, die eine Wanderung durch die Landschaft des Gardasees erleben möchten, um ihre typischen Produkte zu testen. Das Projekt ist als Instrument zur Verbreitung des Wissens über die Orte im Hinterland und zur Verbesserung des Hotelmanagements in einem Gebiet gekennzeichnet, das sich durch große Landschaftsqualitäten und wichtige Weinproduktion auszeichnet. Dies ist ein Weg zur Förderung des aktiven Landschaftsschutzes, der nachhaltig zur sozioökonomischen Entwicklung des Territoriums beitragen kann.

 

Rahmenplanung Köln-Mülheim – Ein Plädoyer für die Grüne Stadt, 2O13 - heute

  • Kunde: City of Cologne, City Planning Department, Department of Urban Development, Planning, Building & Transport
  • Partner: ksg Architekten (Köln)
  • Leistung: Werkstattverfahren, Rahmenplanung
  • Team: Susanne Gombert, Kornelia Keil, Andreas Kipar, Martin Thoma

Die Freiräume im Planungsgebiet Mülheim stellen einen wichtigen Baustein im gesamtstädtischen Grün- und Freiraumsystems der Stadt Köln dar. Die Lage des Quartiers in direkter Nachbarschaft zu bestehenden Strukturen wie dem Rheinpark birgt ein hohes Potential, die vorhandene Standortqualität durch freiräumliche Akzentsetzung neu zu definieren und in ein quartiersübergreifendes System einzubinden. Die Stärkung rechtsrheinischer Grünelemente leistet einen wertvollen Beitrag auf dem Weg zur Grünen Stadt, die sich dem Klimawandel, der Gesundheit, dem Sozialen, den Investitionen, den Schutzgütern Boden, Wasser und Luft sowie dem Erhalt der Biodiversität annimmt und urbanes Leben zukunftsfähig macht. Eine neue Wertschöpfung aus Kultur und Natur stellt die Grundthese für das Gestaltungskonzept des Quartiers dar: aus der geschichtlichen, räumlichen und funktionellen Überlagerung entsteht ein stabiles Netz, das bestehende Strukturen standortgerecht aufgewertet, sie jedoch auch für neue Perspektiven bricht. Als grünes Rückgrat erstreckt sich der neue Rheinboulevard entlang des Mülheimer Hafens. Hier haben die 9 grünen Korridore, die wie Zinken an einem Grünen Kamm angeordnet sind, ihren Ursprung.

 
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Kodrina Green iDensity, Pristina (Kosovo), 2016

  • Internationaler Wettbewerb: 2. Platz
  • Kunde: Tregtia, Prishtina Municipality
  • Partner: Bottega di Architettura Metropolitana, AI Group
  • Flächengrösse: 30 ha
  • Team: Roberta Filippini, Andreas Kipar, Eleonora Pasino, Marina Polets, Giovanna Rapisarda

Kodrina Green iDensity ist ein neues, nachhaltiges Stadtmodell. Es verbindet die lokalen Wurzeln der komplexen Stadt Prishtina mit ihrem großen historischen Wert sowie ihrer schöne Landschaft. Mit einer großen Vielfalt an Wohnraum und Grünflächen ist Green iDensity eine neue Art, in einer Stadt zu leben, die mit der Natur verbunden ist.

 
Emscherland

Landesgartenschau Emscherland 2020, Essen (Deutschland), 2015

  • Kunde: Emschergenossenschaft
  • Partner: GseProjekte
  • Leistung: Erstellung Machbarkeitsstudie für die Bewerbung um eine Landesgartenschau 2020
  • Flächengrösse: 122 ha
  • Team: Andrea Balestrini, Roberta Filippini, Susanne Gombert, Andreas Kipar, Nadja Paluda, Marina Polets, Cecilia Ricci, Federico Scopinich

Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie als Grundlage für die gemeinsame Bewerbung der Städte Herten, Recklinghausen, Herne und Castrop-Rauxel für eine Landesgartenschau im Jahr 2020. Zentrales Thema der Landesgartenschau Emscherland 2020 ist die Entwicklung eines Blau-Grünen Bandes entlang der Emscher über vier Städte hinweg, um die Bedeutung der neu geschaffenen Grünen Infrastruktur beispielhaft für das Emschertal zu vermitteln und es Schritt für Schritt mit dem fortschreitenden Emscherumbau von der Quelle bis zur Mündung weiterzuentwickeln. Das gesamte planerische Konzept ist auf eine dauerhafte Aufwertung der Stadt- und Landschaftsräume entlang der Emscher, deren Verknüpfung mit umliegenden Stadtteilen sowie die Anbindung an regionale Freiraumkonzepte und Wegesysteme angelegt. Mit der Landesgartenschau Emscherland 2020 wird der Öffentlichkeit auch der langjährige Umbau des Emscher-Systems präsentiert.

 

Weitere Projekte: Aquileia IT, strategic plan and territorial valorisation; Cagliari IT, green spaces plan; Catania IT, San Berillo masterplan; Dormagen DK, Freizeit- und Naherholungskonzept Dormagen; Essen D, European Green Capital 2017 Begleitende Koordination Einzelprojekte; Frosinone IT, River Sacco valley strategic plan; Garda inland (Verona) IT, Sustainable Tourism Development; Genoa-Ventimiglia IT, cycle path; Krombach D, Landschaftsplanerische Studie Krombach; La Maddalena (Olbia) IT, landscape project; Lampedusa IT, strategic plan; Lugano CH, Circonvallazione Agno Bioggio Landscape consultation; Lugano CH, Ex FLP cycle path Concept Design; Milano-Lugano IT- CH, MI-LU strategic plan; Mönchengladbach D, Der Grüne Strahl von Mönchengladbach; Palmaria (La Spezia) IT, Sustainable Tourism Development; Reggio Emilia IT, valorization of the Enza Valley; Riccione IT, strategic redevelopment; Rimini IT, New Rimini conference center and redevelopment of the Ausa park; Valsorda IT, urban-environmental redevelopment; Venice gateway IT; Vercelli IT, Enerscapes project Scenario.